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Pasta alla Udo
Udo ist ein Straßenkünstler, den ich in Palermo kennenlernte.
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Italienische Paprikaschoten. Es wird nicht viel besser...
Copyright Rodolfo Belloli
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Er lud einige Bekannte und mich abends in seinen Wohnwagen ein, um für uns sizilianisch zu kochen. Ich habe mir das Rezept so einigermaßen gemerkt und seither ist es Teil unseres Speiseplans.
Dazu fällt mir Folgendes ein: Die sizilianischen Paprikaschoten sind mit den deutschen nicht vergleichbar. Während wir uns mit faustgroßem Gemüse zufriedengeben, das immer die gleiche Farbe und Form hat, können Süditaliener auf Paprikaschoten zurückgreifen, die oft so lang sind wie Ellenbogen. Die Formen variieren, ebenso die Farben, Rotstiche, Gelbstiche, Grünstiche. Immer glänzend, geballte Wohlgeschmäcker
Zutaten:
Rote, gelbe, grüne Paprikaschoten 1 rote Zwiebel 1 Knoblauchzehe Olivenöl Meersalz Pfeffer Parmesan oder Pecorino Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano – je nach Lust und Laune Pasta – ich finde, frische Bandnudeln passen am besten, es geht aber auch mit allem anderen
Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden, Paprika würfeln. Knoblauch in feinste Scheiben schneiden. Wer will, kann ihn auch in einer Knoblauchpresse zerdrücken. Aber wer hat so etwas schon beim Campen? Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Etwas später Knoblauch hinzufügen und ebenfalls kurz anbraten. Dann Paprika dazugeben und alles zusammen auf kleiner Flamme braten, bis die Paprikaschoten weich, aber auch noch etwas fest sind. Mit Salz und Kräutern abschmecken. Währenddessen oder danach (je nachdem wie viele Platten Sie haben) die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Dann abgießen und mit den Paprikaschoten zusammen nochmals kurz anschwenken. Wer will, kann noch etwas Olivenöl hinzufügen. Heiß servieren. Klar.
Und dazu: Frisches Brot, Salat nach Geschmack ….und Rotwein nach Gusto. |