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Bei Sibari

Gestern ist nicht mehr viel geschehen. Die Kälte, der Regen, mein Organismus kommt noch nicht mit den veränderten Umständen zurecht, den der Winter mit sich bringt. So saß ich die meiste Zeit im Camper und ließ es mir gut gehen, ohne jedoch besonders effizient zu sein. Leider funktionierte auch der Heizlüfter nicht – der Platzbetreiber hat sein Stromnetz schwach abgesichert, so dass ständig die Sicherung heraussprang. Es blieb mir nichts anderes übrig als zuzusehen, wie die Temperaturen in der Transe Grad um Grad fielen. Draußen war es zwar nicht winterlich, kam mir aber so vor.

Heute Morgen dann musste ich bemerken, dass es fünf Grad waren, meine Nase fühlte sich eiskalt an, andere Gliedmaßen traute ich mich nicht, aus der schützenden Schicht aus drei Decken freizugeben. Wenn man sonst keine Sorgen hat. Ich mache mir etwas Gedanken um die heutige Fahrt. Ich bin gespannt, wie die Überwindung der Pässe funktionieren wird. Ich glaube jedoch, wenn ich Neapel erst einmal erreicht habe, ist alles halb so schlimm. Von dort kann ich morgen dann in Richtung Toskana aufbrechen. Wenig Reisen, mehr Fahren, aber so ist das nun einmal im Moment.
Wenigstens habe ich mich mit Nina wieder vertragen. Per SMS. Es ist ein schnelles Zeitalter. Was würden wir wohl ohne die unterstützende Elektronik machen? Nicht Streiten wahrscheinlich, weil man nicht erreichbar ist.
Hätte auch etwas.

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