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Ein bemerkenswerter Ort, der von der bewegten Geschichte der Insel erzählt.
Sifnos war mal reich. Sehr reich. So reich, dass sich die Bewohner in der Antike auf der heiligen Insel Delos ein eigenes Schatzhaus leisten konnten, in dem sie wertvolle Weihegeschenke unterbrachten.
Wie war das möglich?
So wie heute auch: durch Bodenschätze. Gold, Silber, Eisen, Blei, alles war vorhanden und wurde schon seit frühester Zeit abgebaut.
Und dafür ist der Ort berühmt, der heute den Namen der kleinen Kirche trägt: Agios Sostis.
Die Wunden in der Landschaft sind schon von Weitem zu sehen. Klaffende Löcher in der Landschaft zeugen von der Ausbeutung durch den Menschen. Hier, bei Agios Sostis, wurde nach Gold geschürft.

Ein wundervoller Wanderweg führt dorthin. Erst muss man nach Artemonas, dann weiter nach Agia Anna. Dort beginnt der Wanderweg 8, vorbei an Windmühlen bei Agia Anna, dann durch das Dorf, fast immer am Meer lang, mit herrlichen Ausblicken.
Irgendwann kann man die kleine Kapelle dann sehen. Und die Minen, die auch nicht zu verfehlen sind. Ein felsiger Pfad führt schließlich nach unten.
Und dort sind sie. Die menschengemachten Höhlen, direkt am Wasser. Vorsicht ist bei der Erkundung geboten. Immerhin wirken seit Jahrtausenden Naturkräfte auf das poröse Gestein ein. Aber auch von außen sind die Minen sehenswert.

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